Wo er recht hat, hat er recht …

„Nostalgie ist die Sehnsucht nach der guten alten Zeit, in der man nichts zu lachen hatte.“
Charles Aznavour (*1924; eigtl. Ch. Aznavourian, frz. Schauspieler und Sänger armen. Herkunft)

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Was glaubt Ihr, wie viele große Köpfe es gibt?

„Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh, und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.“
George Bernard Shaw (1856 – 1950; irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist; 1925 Nobelpreis für Literatur; 1939 Oscar für das beste adaptierte Drehbuch)

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Und hier noch eine Meinung, der ich mich anschließe:

„Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile: zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel von dem Alkohol, den man trinken möchte.“
André Gide (1869 – 1951; französ. Schriftsteller, Nobelpreis f.  Literatur 1947)

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Noch ä großer Gobb un noch ännä Meinung …

„Mancher lehnt eine gute Idee nur deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist.“
Luis Bunuel (1900 – 1983;  spanisch-mexikanischer Filmemacher; zählte zu den wichtigsten Regisseuren des 20. Jahrhunderts; Surrealist)

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Was sagen große Köpfe dazu, hä?

„Jede Dummheit findet einen, der sie macht.“
Tennessee Williams (1911-1983; US-amerik. Schriftsteller und Dramatiker)

 

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Was große Köpfe dazu sagen …

„Wenn man genug Erfahrung gesammelt hat, ist man zu alt, sie auszunutzen.“
William S. Maugham (1874 – 1965; englischer Erzähler und Dramatiker)

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Anton kocht – Heute: Etwas über Kochmesser

Eine solche Schublade gibt es wohl in jedem deutschen Haushalt:

Natürlich auch bei Anton. Sie enthält wichtige Werkzeuge, die man in der Küche benötigt. Die Schublade wurde nicht extra für das Foto aufgeräumt, sie sieht immer so aus.
Diese Schublade aber auch:

Ab und zu, wenn es ihm zu unübersichtlich wird, wirft er das eine oder andere Untensil weg. Es kann aber passieren, daß er es später bereut.
Die Schubladen bergen ein paar Geheimnisse. Eins davon ist das Geheimnis der Kochmesser.

Und hier verraten wir Antons Messer-Geheimnisse!

 

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Wenn ich eines morgens aufwache, und …

… es tut mir nichts weh, dann weiß ich, daß ich tot bin.

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Neue Fotoserie: Das Auqarium im Zoo Leipzig

Oma will mit ihrem großen Enkel den Leipziger Zoo besuchen.Lipsiator hat eines sonntags im Dezember Mittag für drei gekocht (Kartoffelbrei, in Butter dedünstete Möhren und Bouletten). Es ist kalt und es wird schon früh dunkel. Deshalb beschließen sie, sich auf das Aquarium und Gondwanaland zu konzentrieren.
Nach dem Essen ziehen sie los. Lipsiators Enkelin ist mit von der Partie, und Lipsiator hat seine Kamera dabei.

Hier eine Auswahl seiner Bilder!

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Träume sind Schäume (#1)

Ich bin Lehrling bei einem Tischlermeister. Heute hat er Geburtstag, und ich habe ein Sonderaufgabe bekommen. Ich soll Einladungen oder Tischkarten beschriften. Dazu soll ich eine Reißfeder benutzen. Manchmal nennt man sie auch Ziehfeder. Ich erkläre ihm, daß man Reißfedern zum Linienziehen benutzt und nicht zum Schreiben. Ob er das nicht wüßte?

Reiß- oder Ziehfeder (Wikipedia)

Natürlich wüßte er das, aber ich solle mich nicht so anstellen und die Klappe halten. Ich erkläre ihm, daß es ein spezielles Gerät zum Beschriften technischer Zeichnungen gibt. Der Name des Gerätes fällt mir nicht ein, aber ich kann es in allen Details beschreiben. Es besteht aus einem federhalteratigen Griff, an dem unten ein kleiner Hohlzylinder angebracht ist. Unten schaut ein dünnes Röhrchen von 10mm Länge heraus und oben hat es eine Öffnung, die manchmal mit einem Schräubchen verschlossen ist. Dorthinein füllt man mit einer Tuschepatrone die Tusche. (Heute benutzt man diese archaischen Geräte nicht mehr, es gibt Tuschefüller und Tuschezeichner.) Dann braucht man eine Schriftschablone, die an ein festes Lineal angelegt werden kann, auf einem Reißbrett zum Beispiel.

Schriftschablone (Quelle: Zeichen-Center Ebeling)

Indem man das kleine Röhrchen in den Buchstabenvorlagen der Schablone herumführt, schreibt man den Text auf die Zeichnung. Aus dem Röhrchen fließt unten die Tusche heraus wie bei einer gewöhnlichen Schreibfeder. Die könnte man natürlich auch benutzen, wenn man exakte Normschrift nach DIN oder TGL beherrscht. Aber wer kann das schon? Der Meister verliert die Geduld und schickt mich in den Garten zum Bierausschenken. Hinter einem Tisch stehen augestapelte Bierkästen, aber es gibt keine Gläser. Die Flaschen in den Kästen sind die alten 0,33-l-Flaschen mit den dicken Bäuchen und den kurzen Hälsen. Die Kästen sind noch aus Holz. Ich suche einen Flaschenöffner, finde aber keinen. Dann kommt ein zweiter Lehrling dazu. Er soll mir helfen. Ich nehme schließlich mein Schweizermesser, um die Flaschen zu öffnen. Ich nehme zwei Flaschen und öffne sie, eine gebe ich dem Kollegen. Wenn wir schon den ganzen Abend unentgeltlich für den Alten schuften müssen, dann wollen wir wenigstens ein paar Bier trinken! Der Abend wird bestimmt lang. Da kommt der Sohn des Meisters hinzu und verlangt, daß wir das Bier bezahlen. Ich sage ihm, daß wir hier schließlich ohne Bezahlung arbeiten und es wäre wohl nicht zu viel verlangt, Getränke kostenlos zu bekommen. „Schlechte Küche, in der der Koch nicht satt wird“, sage ich. Aber der Filius besteht darauf. Ich verlange wenigstens Limonade, aber es gibt keine. „Los“, sage ich zu meinem Kumpel, „wir streiken!“ Der Kumpel aber haut ab, und ich bin alleine zwischen all den Geburtstagsgästen. Vor mir steht der Meister im guten Anzug, er wendet mir den Rücken zu. Mir fällt ein, daß ich ihm noch gar nicht gratuliert habe, aber ich beschließe ihn zu ignorieren. Die Gäste schleppen den Tisch an einen anderen Ort im Garten, und ich soll die Bierkästen nachbringen. Das Durcheinander wird immer größer. Aber das ist mir jetzt egal, denn ich muß auf die Toilette. Und ich bin froh, daß ich Rentner bin und zu Hause in meinem Bett liege.

(c) Bernd Mai 2012

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