Neue Fotoserie: Burgen – Schlösser – Mauerkrone

„Was dähm een seine Burg, is dähm andern sein Bladdenbau“, sagt man in Sachsen, oder so ähnlich. Und oft, wenn der Lipsiator mit Oma unterwegs ist, findet er ein Schloß, eine Burg oder eine Stadtbefestigung, die sein Interesse weckt. Und meistens hat er seine Kamera dabei.

Das Schweriner Schloß, ein Konglomerat aus Historie und Historismus. Neuschwanstein ist dagegen nur ein Versatzstück.

Diese Immobilien haben den Vorteil, daß sie – anders als Kinder und Tiere – geduldig vor der Kamera posieren. Ihr Nachteil besteht darin, daß sie oft nicht in der Totalen abgelichtet werden können. Die sie umgebende Bausubstanz rückt ihnen zu nahe auf die Pelle. Nicht so beim Schweriner Schloß! Es steht mitten im Schweriner See, und man kann es bequem zur Gänze aus allen möglichen Perspektiven aufnehmen.
Der Lipsiator hat in seinem Schuhkarton gekramt und eine Auswahl entsprechender Bilder in die Fotoserie eingebracht.

Und hier gehts direkt zur Serie, in der es um Schlösser, Burgen und Befestigungen geht!

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Kleine Landeskunde – Heute: Sachsen

Mei Saggsenland Weiß-Grien …

… hat keine offizielle Hymne. Wenn ich das Lied der Brandenburger höre, muß ich immer grinsen. Ihr wißt schon: „Steige hoch, du roter Adler …“. Unser Roter Adler heißt Siegmund Jähn und stammt aus Morgenröthe-Rautenkranz, und das liegt im sächsischen Vogtland (es gibt auch ein bayerisches, ein thüringisches und ein böhmisches Vogtland). Aber es gibt eine inoffizielle Hymne.  Das Lied heißt „Sing, mei Saggse, sing“ (Musik: Arndt Bause; Text: Jürgen Hart). Es erschien im Jahre 1979, und es leitete eine Renaissance des authentischen sächsischen Dialekts im (gesamt-) deutschen öffentlichen Bewußtsein ein.

Das ist die Flagge des Freistaates Sachsen. Und so, wie die bayerischen Farben weiß-blau sind, und nicht umgekehrt, sind die sächsischen Farben weiß-grün. Natürlich haben wir auch ein Wappen:

Das Wappen des Freistaates Sachsen.

Der Freistaat wurde nach der Abschaffung der Monarchie im Jahre 1918 gegründet. Der letzte regierende König von Sachsen soll gesagt haben: „Nu, da machd’r eiern Mist ehmd alleene!“, als ihm Parlamentarier die Abdankungsurkunde zur Unterschrift vorlegten. Sachsen hat etwa 4,2 Mio. Einwohner. Der Namenszusatz „Freistaat“ hat keine politische oder juristischen Bedeutung, er ist einfach das deutsche Wort für „Republik“. Nach allerlei Wirren, hervorgerufen durch zwei Diktaturen, wurde der Freistaat 1990 wieder installiert, und dem Vernehmen nach mußte er gar nicht neu gegründet werden, weil er offizielle per Gesetz gar nicht abgeschafft gewesen ist.

Die Lage des Freistaates Sachsen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

Die Nachbarländer sind – im Norden begonnen – im Uhrzeigersinn: Brandenburg, Polen, Tschechei (manche sagen auch Tschechien und verknoten sich dabei die Zunge), Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Der Ländercode Sachsens ist ‚SN‘ bzw. ‚DE-SN‘. Die Freiberger Mulde, die Weiße Elster, die Weißeritz (!) und die Elbe sind wichtige Flüsse. Die drei Großstädte Leipzig (L), Dresden (DD) und Chemnitz (C) sowie die Regionen Erzgebirge, Vogtland und Oberlausitz bilden das Rückgrat des Landes.

Und hier gehts direkt zu „Der Sachse – Dein unbekannter Nachbar“!

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Abakus kann die Klappe nicht halten

In meinem Bücherregal steht ein Abakus. Das Regal steht der Tür zu meinem Wohnzimmer unmittelbar gegenüber, und wenn ein Gast es betritt, muß sein Blick unweigerlich auf die antike Rechenmaschine fallen.

Dieser Abakus ist nicht nur ein interessanter Deko-Gegenstand, er hat auch eine Geschichte.

Mancher Besucher wird sich über die seltsame Deko gewundert haben. Würde er aber genauer hinschauen, könnte er das Inventarschild eines Betriebes entdecken, den es schon lange nicht mehr gibt.

Hier sind der Preis und das Inventarschild zu sehen, eine Inventarnummer hat er leider nicht.

Der Abakus hat außerdem eine seltsame Preisauszeichnung, und er ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Er hat eine Geschichte, und er hat viel erlebt. Aber lassen wir ihn selbst erzählen …

Und hier geht’s direkt zu „Mein Name ist Abakus“!

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Neue Fotoserie: Boote – Schiffe – Wasserstraße

Boote und Schiffe üben auf die meisten Menschen eine große Faszination aus. Egal, ob Faltboot oder Luxusliner (Nicht wahr, Renate?), ob Ausflugsschiff oder Autofähre, ob nostalgischer Dampfer oder modernes Elektroschiff – der Fotograf freut sich, wenn sie ihm vor die Linse kommen.

Diesem Oldtimer mit Dampfmaschine kann man auf den Potsdamer Havelgewässern begegnen.

Auf meinen Reisen, Trips und Fotostreifzügen fand ich immer wieder Boote und Schiffe, die mich zur Kamera greifen ließen. Ich habe in meinem ‚Schuhkarton‘ gekramt und eine Auswahl  getroffen.

 
 
Kleine Anmerkung: Ich will etwas Neues ausprobieren und verzichte darauf, jedes Foto komplett zu beschriften. Ich werde das nur tun, wenn es eine Spezialität, Besonderheit oder auch Kuriosität zu erläutern gilt. Ich habe aber zu jedem Foto in den IPTC-Daten einen kurzen Bildtitel eingegeben, der beim Überstreichen mit dem Mauscursor angezeigt wird.
B. M.
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Neue Fotoserie: Baum und Borke

Ich habe keine Ahnung, was mich immer wieder dazu anstiftet, beim Anblick von Bäumen zur Kamera zu greifen, um sie abzulichten.
In meiner neuen Fotoserie mache ich mir darüber ein paar Gedanken. 

Die Dorflinde auf dem Dorfplatz von Petersberg-Drehlitz (ST)


Lebet wohl,

geliebte Bäume!
Wachset in die Himmelsluft.
Tausend liebevolle Träume
schlingen sich durch euren Duft
Doch was steh ich und verweile?
Wie so schwer,
so bang ist’s mir?
Ja, ich gehe!
ja, ich eile!
Aber, ach!
mein Herz bleibt hier.

Goethe
(1749-1832; Deutscher Klassiker)

Und hier gehts direkt zur Fotoserie „Baum und Borke“!

 

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Klöppelsack …

… oder Klöppelkissen?

Das unten abgebildete Ding ist ein Klöppelkissen, wie es im Erzgebirge und in weiten Teilen Deutschlands benutzt wird. Aber der Laie sagt oft Klöppelsack. Damit stellt man schon seit Jahrhunderten feine Spitzen her. Man erkennt deutlich die Stecknadeln, um die der Zwirn verknotet wird, die Spulen, die man Klöppel nennt, und auch den Klöppelbrief, das ist die auf Papier gezeichnete Vorlage für das Muster.

Ein Klöppelkissen, wie es im Erzgebirge benutzt wird.

Manche „KlöpplerInnen“ arbeiten ohne diese Vorlage, das ist dann die Hohe Schule.

Bodo Bindseil muß sich in seinem neuesten Fall damit auseinandersetzen. Wieso und warum, lest Ihr in der Detektivgeschichte „Bindseil sucht den Klöppelsack“. Viel Vergnügen!

Und hier gehts direkt zur Geschichte!

 

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Hallo, mein Name ist Bindseil, Bodo Bindseil …

… und ich bin Privatdetektiv. Das klingt aufregender als es ist. Meine Arbeit besteht hauptsächlich aus Lauferei, Klinkenputzen und Recherchieren im Internet. Also nichts Besonderes. Ich habe ein kleines Büro, das mir eine Wohnungsgenossenschaft auf ihrem Betriebshof vermíetet hat, und mein Arbeitsalltag unterscheidet sich kaum von dem der Angestellten der Genossenschaft.
Wie ich zu dem Büro gekommen bin? Über dieses Schema auf der Rückseite eines Bierdeckels:

Das Tetragon, nachdem Hansi es vervollständigt hatte.

Ich malte es für meinen alten Schulkameraden Hansi auf besagten Bierdeckel, um ihm die Ergebnisse meiner Ermittlungen zu erläutern. In dem Fall spielte auch der „Dünne Mann“ (‚D.M.‘) eine Rolle. Aber der „Dünne Mann“ ist tot …

Folgt mir in die Abgründe der alltäglichen Kriminalität!

 

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Kleine Landeskunde – Heute: Anhalt (Neuauflage)

Bettina lebt in Sachsen-Anhalt, ein paar Kilomter nördlich von Halle/Saale. Wenn Anton zu ihr fährt, sagt er manchmal scherzhaft, er fahre ins Anhaltische. Aber Anton steht auf dünnem Eis, denn Bettinas Wohnort liegt gar nicht in Anhalt. Zwar ist die Stadt Köthen/Anhalt nur wenige Autominuten entfernt, und der Grenzfluß zu Anhalt, die Fuhne, liegt nur wenige hundert Meter vor Bettinas Haustür, aber ganz korrekt müßte Anton sagen, er fahre in die „Preußische Provinz Sachsen“. Aber er ist ein aufrechter Sachse, und er hat den Preußen den Gebietsraub von 1815 bis heute nicht verziehen.

Das Wappen des Freistaates Anhalt 1918 - 1935.

Was ist das für eine Gegend, Anhalt? Muß man dort anhalten, wenn man hindurchfährt? Hält man dort noch beim Vater der Freundin um die Hand der Angebeteten an? Laßt uns Licht ins Dunkel bringen.

Folgt mir über die Fuhne nach Anhalt!

Diese Brücke über die Fuhne stammt von 1889. Das Geländer wurde vor Kurzem restauriert. Das Gebäude (li.) steht im Anhaltischen, der Fotograf dagegen in 'Preußisch Sachsen'.

(Vielleicht erinnern sich Freunde und Sympathisanten an einen ganz ähnlichen Beitrag auf meiner alten Homepage. Den aktuellen Blog-Artikel und die dazugehörige Seite habe ich aus gegebenem Anlaß aus dem Gedächtnis rekonstruiert, und er ist daher nicht mit dem ursprünglichen Beitrag identisch. B. Mai)

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Oranienbaum – der Smaragd in Anhalts Krone …

                         … und die Orange in Nassaus Obstsalat

Etwa 10km östlich von Dessau (ST) liegt das Städtchen Oranienbaum. Es bildet mit Wörlitz die Stadt Oranienbaum-Wörlitz und ist Bestandteil des Landkreises Wittenberg. Im Jahre 2009 wurden 3.280 EInwohner gezählt.  Von Leipzig ist es etwa 50km (Luftlinie) und von Halle/S. etwa 45km (LL) entfernt. Es verdankt seinen Namen und seine Existenz Henriette Catharina von Oranien-Nassau (1637 – 1708), die 1659 Johann Georg II. von Anhalt-Dessau heiratete. Der Fürst schenkte seiner Gattin das Dörfchen Nischwitz, das sie vom Architekten Cornelis Ryckwaert zum niederländisch-barocken Ort Oranienbaum umbauen ließ. Gleichzeitig ließ sie das Schloß mit Park als Sommersitz errichten.

Das Wappen von Oranienbaum - der Orangenbaum.

 Nach dem Tod ihres Gatten 1693 ließ sie es zum Witwensitz ausbauen. Das Schloß beherbergt kostbare Ledertapeten, Fayencen und Gemälde. Der Reichtum der Niederländer schlägt sich nicht zuletzt in einem Fliesenkeller nieder, der als Sommerspeisesaal genutzt wurde. Sie ist die Mutter von Leopold I., dem Alten Dessauer, und somit eine direkte Vorfahrin der heutigen Askanier. Und die wiederum sind durch sie mit Beatrix I., Königin der Niederlande, verwandt. Die Königin besuchte unlängst Oranienbaum, um die Ausstellung „Niederländisches Design und historische Objekte aus dem königlichen Archiv in Den Haag“ zu eröffnen.

Schloß Oranienbaum – wie es sich dem Besucher präsentiert

 Diese Ausstellung wollte Oma unbedingt sehen. Man hatte schließlich im MDR, dem populärsten Dritten Programm der Deutschen Republik, den Besuch der Monarchin LIVE übertragen. Die Königin, die für ihre Volksnähe bekannt ist, nahm die Huldigungen „ihrer“ Oranienbäumer – kleine Mädchen in orangenen Mäntelchen winkten mit orangenen Luftballons – freundlich entgegen.

Der Lipsiator schnappte seine Kamera, stieg zu Oma ins Auto und nahm die Gelegenheit zu einem ausgedehnten Fotostreifzug durch das barocke Anhalt wahr.

Und hier gehts direkt zur Fotogalerie „Oranienbaum“!

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Anton Kocht – Heute: Pilzrisotto

Anton ist mal wieder ratlos. Bettina kommt am Wochenende, und Anton fällt nichts ein. Er hat zwar eine Scharte auszuwetzen, aber im Moment fehlt ihm die Traute zu „Gänsekeule im Römertopf“. Es muß etwas sein, von dem er einerseits weiß, daß es glingt, und das er aber andererseits noch nie gemacht hat. 
Eine eher beiläufige Bemerkung eines Fernsehkochs bringt ihn auf die Idee.

Pilzrisotto – angerichtet

Pilzrisotto heißt die Lösung! Anton schreibt seinen Einkaufszettel, und los gehts …

Und hier der direkte Link zur Kochshow „Pilzrisotto“!

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